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Dieser Sonntag war nicht nur eine Klima- und Frauenwahl. Künftig werden auch mehr Junge in Bern politisieren – in National- wie Ständerat.

Es sah lange nicht danach aus – und dann kam die Verjüngungskur für den Nationalrat doch noch: Sowohl Ex-Juso-Chefin Tamara Funiciello (29) als auch Andri Silberschmidt (25), Präsident der Jungfreisinnigen, ziehen im Dezember in den Nationalrat ein.

Die zwei Stars der Jungpolitiker gesellen sich zum immer grösser werdenden Grüpplein der unter 30-Jährigen im Parlament, in dem sich schon Fabian Molina (29, SP), Mike Egger (27, SVP) und Samira Marti (25, SP) befinden.

Spannend wird das vor allem bei Themen wie Digitalisierung, Cannabis-Legalisierung und Klima – hier politisieren die Jungen mit anderen Horizonten und werden wirklich frischen Wind ins Parlament bringen. Ob sie immer am gleichen Strang ziehen, ist dabei nicht gesagt. In der Rentenreform etwa verbindet die Parteizugehörigkeit mehr als die Generation.

Junge in der Poleposition

Frischer Wind steht auch dem Ständerat ins Haus: In den Westschweizer Kantonen gehen junge Frauen wie Lisa Mazzone (31, Grüne) von der Poleposition aus in den zweiten Wahlgang.

Und in Glarus hat mit Mathias Zopfi (Grüne) ein 35-Jähriger den mehr als 20 Jahre älteren Werner Hösli (58, SVP) aus dem Amt gefegt. Im Wallis hat SP-Mann Mathias Reynard (32) gute Chancen, in die kleine Kammer zu wechseln.

Noch stehen die definitiven Zahlen nicht fest, aber sowohl im National- als auch im Ständerat dürfte das Durchschnittsalter sinken. Das hat weniger mit vielen sehr jungen Neo-Parlamentariern zu tun, sondern mit den Rücktritten vieler alter «Schlachtrösser» wie Ulrich Giezendanner (65, SVP) und Silvia Schenker (65, SP).

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