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21.3156 –  Die Schweiz als Zentrum der Forschung und Anwendung im Bereich der Langlebigkeit (Longevity Valley)

Einreichungsdatum: 15. März 2021

Stand der Beratungen: Erledigt

Eingereichter Text

Die Erforschung der Langlebigkeit ist eine weltweite Bemühung, welche auch in der Schweiz Gesellschaft, Wirtschaft und Arbeitswelt prägen. Im Kern geht es darum, den Alterungsprozess der Menschen „verlangsamen“ und die Menschen somit länger gesund leben können. Die Wissenschaft ist dabei, neue Ansätze zu erforschen, welche jedem Menschen die Möglichkeit geben, seine Lebenszeit weitgehend selbstbestimmt zu verlängern. Mögliche Anwendungen im Bereich der Medizin gehen vom Einsatz von Gesundheitspräparaten/-Massnahmen bis hin zu Eingriffen auf zellulärer Ebene. Die Schweiz hat die Chance, sich weltweit in diesem noch jungen Forschungs- und Anwendungsbereich zu positionieren – einerseits in der medizinischen Forschung, andererseits aber auch in der Entwicklung innovativer Technologien in vielfältigsten Bereichen. Hierbei geht es nicht nur um Anwendungen im fortgeschrittenen Alter, sondern auch um Anwendungen, die ein längeres, gesünderes Leben ermöglichen. Dies hat nicht nur Einfluss auf die Gesundheitskosten eines immer längeren Lebens, sondern dieser Fortschritt erschliesst auch neue Potenziale für unser Humankapital und damit die Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftsleistung unseres Landes.

Der Bundesrat wird gebeten, in diesem Zusammenhang folgende Fragen zu beantworten:

  1. Welche nationalen Forschungsprogramme sowie Forschungen an Hochschulen und Think Tanks existieren bereits heute im Bereich der Langlebigkeit? Wie sind diese national/international vernetzt und wie können diese koordiniert werden?
  2. Wie können Grundlagen- und angewandte Forschungen im Bereich der Langlebigkeit besser unterstützt werden?
  3. Von welchen Ländern kann die Schweiz besonders lernen?
  4. Welche Rahmenbedingungen braucht die Schweiz, um sich – aus wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Perspektive – als weltweites Zentrum der Langlebigkeit zu positionieren („Longevity Valley“)?
  5. Was bieten sich der Schweiz für sozioökonomische und wissenschaftliche Chancen im Bereich der Erforschung der Langlebigkeit?
  6. Welchen langfristigen gesetzgeberischen Handlungsbedarf ergibt sich durch die Erforschung und daraus resultieren Anwendungen im Bereich der Langlebigkeit?
  7. Ist der Bundesrat grundsätzlich der Ansicht, Forschung und Bildung zur Langlebigkeit stärker zu berücksichtigten, zum Beispiel in der BFI-Botschaft 2025-2028?

Über 3'000 SchweizerInnen sind schon dabei.

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