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Meine Anfänge in der Politik

Wie bist Du zur Politik gekommen? In welchem Alter hast Du gemerkt, dass Dich Politik interessiert?

Mit 17 Jahren wurde ich Mitglied der Jungfreisinnigen. Ich durfte für meine Lehrfirma, die Zürcher Kantonalbank, anlässlich der 1. August Feier auf dem Bürkliplatz in Zürich eine Vorrede vor dem Hauptredner aSR Felix Gutzwiller halten. Die Vorbereitung und der Auftritt vor dem Publikum gaben mir den nötigen «Schub», um mich zu engagieren. Ich wollte nicht nur erzählen, was ich ändern will, sondern auch anpacken.

Was oder wer hat Dich motiviert, zu den Jungfreisinnigen zu gehen respektive im ZH-Oberland eine solche Partei zu gründen?

Es gab in meinem Wohnbezirk keine Sektion. Für mich war es wichtig, mit Gleichgesinnten «vor Ort» zu politisieren, weshalb ich die Sektion mitgegründet habe. Dies hat mir auch erlaubt, viel zu lernen und bereits früh Verantwortung zu übernehmen (konkret: als Gründungspräsident der Bezirkspartei).

Wie und wieso bist Du der FDP beigetreten? 

Die Jungfreisinnigen respektive die FDP wiesen die grösste Übereinstimmung mit meinen persönlichen Werten auf. Zentral für mich ist die Freiheit des Individuums und die Verantwortung, welche damit einhergeht. Menschen sollen sich – solange sie mit ihrem Handeln niemanden einschränken – frei entfalten können.

Wolltest Du schon immer in den Nationalrat?

In einem Radiointerview sagte ich einmal: «Ich will sicher nicht schon mit 25 im Nationalrat sein.» Und prompt kam es so. Primär wollte ich schon immer anpacken und ändern, was mich stört. Diese Motivation zog und zieht sich durch mein ganzes (politisches) Engagement. Dass es am 20. Oktober 2019 klappte, verdanke ich einem tollen Team, mit welchem ich einen sehr aktiven Wahlkampf führen durfte.

Wieso hast Du Dich für das Amt als Nationalrat entschieden? 

Man entscheidet weniger für das Amt als Nationalrat als viel mehr für eine Kandidatur dafür. Ich habe mich für eine solche entschieden, weil ich die Schweiz von morgen mitgestalten möchte. Ich setze mich in der Politik ein für Nachhaltigkeit (Sicherung Sozialwerke, Schuldenbremse, Biodiversität und Klima), die Stärkung des Unternehmertums als Basis für Wohlstand (für Startups wie auch für etablierte Firmen) und eine liberale Gesellschaft, die ihren BürgerInnen möglichst viele Freiheiten gewährt.

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